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KAISER WILHELM
Prinz Adalbert von Preußen Porträtmedaille 1915 mit Originalkarte
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Seltene Porträtmedaille von Prinz Adalbert von Preußen mit Begleitkarte von 1915
Außergewöhnliche und historisch bedeutende Porträtmedaille von Prinz Adalbert von Preußen, datiert 1915, mit originaler Begleitkarte. Das Stück verbindet künstlerische Qualität mit einer bemerkenswerten Provenienz und dokumentiert unmittelbar die Entstehungsgeschichte eines offiziellen Porträts aus dem Umfeld des deutschen Kaiserhauses.
Besonders hervorzuheben ist die originale Karte vom 8. April 1915, die belegt, dass das Porträt nach photographischer Vorlage und ausdrücklich „auf Bestellung von I. K. Hoheit des Prinzen Adalbert von Preußen“ angefertigt wurde. Dadurch erhält die Medaille einen unmittelbaren Bezug zum Auftraggeber und hebt sich deutlich von gewöhnlichen Erinnerungs- und Gedenkmedaillen der Zeit ab.
Porträt des Prinzen Adalbert von Preußen
Die Vorderseite zeigt das Brustbild von Prinz Adalbert von Preußen (1884–1948) nach links gewandt. Dargestellt ist der Prinz in Uniform mit Ordensstern. Die umlaufende Inschrift lautet:
„ADALBERT PRINZ VON PREUSSEN“
Unterhalb des Brustabschnittes befindet sich die Signatur des Künstlers:
„H. Peter“
Die fein modellierte Darstellung verleiht der Medaille einen lebendigen und repräsentativen Charakter und entspricht dem hohen künstlerischen Anspruch offizieller Porträtmedaillen der Kaiserzeit.
Rückseite mit preußischem Adler und Ordenskette
Die Rückseite wird von einem prachtvoll gestalteten gekrönten preußischen Adler beherrscht. Darüber erscheint die Reichskrone, während den Adler eine dekorative Ordenskette mit kleinen Eisernen Kreuzen umgibt.
Dieses Motiv verbindet die Medaille unmittelbar mit dem preußischen Königshaus und der Symbolwelt des Deutschen Kaiserreichs während des Ersten Weltkriegs.
Hermann Peter – Bedeutender Medailleur seiner Zeit
Die Medaille wurde von dem Schweizer Bildhauer und Medailleur Hermann Peter (1871–1930) geschaffen. Nach seiner Ausbildung in Zürich und München sowie Studienaufenthalten in Rom und Paris entwickelte sich Peter zu einem der angesehensten Medailleure seiner Generation.
Seine Werke zeichnen sich durch eine besonders feine Modellierung und hohe Porträtähnlichkeit aus. Große Beachtung fand insbesondere seine Porträtmedaille von Prinz Adalbert von Preußen, die mit Zustimmung des Prinzen auf einer Berliner Kunstausstellung im Kronprinzenpalais präsentiert wurde.
Historischer Hintergrund
Prinz Adalbert von Preußen gehörte als Marineoffizier zu den bekanntesten Mitgliedern des Hauses Hohenzollern. Während des Ersten Weltkriegs wurden Bildnisse des Kaiserhauses häufig für:
Patriotische Gedenkmedaillen
Wohltätigkeitsveranstaltungen
Kriegsfürsorgeeinrichtungen
Benefizaktionen
verwendet.
Die Entstehung dieser Medaille fällt in die Hochphase der patriotischen Erinnerungskultur des Jahres 1915 und besitzt daher einen besonderen historischen Aussagewert.
Künstlerische Ausführung und Herstellung
Die Medaille wirkt nicht wie eine industrielle Massenprägung einer staatlichen Münzstätte, sondern eher wie ein künstlerischer Weißmetallguss beziehungsweise eine in kleiner Auflage hergestellte Ausführung.
Die leicht weich modellierten Konturen sowie die Gesamtwirkung sprechen für eine handwerklich-künstlerische Herstellung und unterstreichen den Charakter als Sammler- und Erinnerungsstück.
Besonders sammelwürdig
Für Sammler von Preußen, Kaiser Wilhelm II., Prinz Adalbert von Preußen, Militaria des Ersten Weltkriegs und Hohenzollern-Memorabilia besitzt dieses Ensemble einen besonderen Reiz.
Wertbestimmend sind insbesondere:
Die originale Künstlerkarte vom 8. April 1915
Die ausdrückliche Nennung des Prinzen als Auftraggeber
Die Signatur von Hermann Peter
Das originale Etui
Die dokumentierte Entstehungsgeschichte
Die Kombination aus Medaille, Begleitkarte und direktem Bezug zum preußischen Prinzen macht dieses Stück zu einem seltenen und historisch hervorragend dokumentierten Zeugnis des deutschen Kaiserhauses.