{"product_id":"sechs-karaffen-kaiser-wilhelm-ii-ca-1900-kopie","title":"Kaiserliches IRW‑Portweinglas – Goldkrone, Hofmonogramm, ca. 1900","description":"\u003ch2\u003eBeschreibung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas \u003cstrong\u003ePortweinglas mit goldfarbener Kaiserkrone und dem Monogramm „IRW“\u003c\/strong\u003e ist ein herausragendes Beispiel der \u003cstrong\u003erepräsentativen Trinkkultur des preußischen Kaiserhauses\u003c\/strong\u003e unter \u003cstrong\u003eKaiser Wilhelm II\u003c\/strong\u003e. Die Kombination aus der fein gravierten \u003cstrong\u003eKaiserkrone\u003c\/strong\u003e, dem kaiserlichen **Monogramm IRW („Imperator Rex Wilhelm“) ** und den \u003cstrong\u003egoldfarbenen Akzenten\u003c\/strong\u003e am Glasrand und Glasfuß verweist eindeutig auf die \u003cstrong\u003eHofgläser\u003c\/strong\u003e, die um \u003cstrong\u003e1900\u003c\/strong\u003e für die kaiserlichen Schlösser gefertigt wurden.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSolche Gläser wurden ausschließlich für den \u003cstrong\u003epersönlichen Gebrauch des Kaisers\u003c\/strong\u003e und für \u003cstrong\u003estaatliche Bankette\u003c\/strong\u003e im \u003cstrong\u003eNeuen Palais Potsdam\u003c\/strong\u003e, in \u003cstrong\u003eSchloss Bellevue\u003c\/strong\u003e oder später in \u003cstrong\u003eHuis Doorn\u003c\/strong\u003e verwendet. Die goldfarbene Bemalung am \u003cstrong\u003eäußeren Ring des Glasfußes\u003c\/strong\u003e sowie am \u003cstrong\u003eGlasrand\u003c\/strong\u003e ist typisch für die hochwertigen Ausführungen, die aus Manufakturen wie der \u003cstrong\u003eJosephinenhütte\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eVal St. Lambert\u003c\/strong\u003e oder \u003cstrong\u003eBaccarat\u003c\/strong\u003e stammen konnten.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eMit einer Höhe von \u003cstrong\u003eca. 12 cm\u003c\/strong\u003e und einem \u003cstrong\u003eausgezeichneten Erhaltungszustand\u003c\/strong\u003e gehört dieses Portweinglas zu den \u003cstrong\u003eextrem seltenen Originalstücken\u003c\/strong\u003e der kaiserlichen Hofhaltung. Es ist ein ideales Objekt für Sammler von \u003cstrong\u003e\u003cspan role=\"button\" tabindex=\"0\"\u003ekaiserlichem Glas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003e\u003cspan role=\"button\" tabindex=\"0\"\u003ehistorischem Tafelgeschirr\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e und repräsentativen Objekten der \u003cstrong\u003edeutschen Geschichte\u003c\/strong\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eTrinkkultur allgemein\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie \u003cstrong\u003eTrinkkultur am preußischen Kaiserhaus unter Wilhelm II\u003c\/strong\u003e war eine repräsentative Mischung aus \u003cstrong\u003ehofkultureller Etikette\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003emilitärischer Disziplin\u003c\/strong\u003e und bewusst inszenierter \u003cstrong\u003eimperialer Selbstdarstellung\u003c\/strong\u003e. Sie verband traditionelle preußische Strenge mit internationalen Einflüssen und spiegelte die politische und gesellschaftliche Rolle des Monarchen wider. Besonders bei Staatsbanketten, Empfängen und militärischen Festen wurde die Auswahl und Präsentation der Getränke zu einem sichtbaren Ausdruck kaiserlicher Macht und höfischer Kultur.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWeinkultur\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Mittelpunkt der höfischen Trinkkultur standen \u003cstrong\u003edeutsche Weißweine\u003c\/strong\u003e, vor allem \u003cstrong\u003eRiesling\u003c\/strong\u003e aus dem Rheingau und der Mosel. Diese galten als Ausdruck \u003cstrong\u003enationaler Identität\u003c\/strong\u003e und wurden bevorzugt bei offiziellen Anlässen gereicht. Ergänzt wurden sie durch \u003cstrong\u003efranzösische Rotweine\u003c\/strong\u003e wie \u003cstrong\u003eBordeaux\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eBurgunder\u003c\/strong\u003e, die als internationale Prestigeweine dienten. Die Reihenfolge der Weine folgte einer strengen Etikette: leichte Weißweine zu Vorspeisen, kräftigere Rotweine zu Fleischgerichten und edelsüße Weine zu Desserts.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eChampagner\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eChampagner\u003c\/strong\u003e war das unangefochtene \u003cstrong\u003ePrestigegetränk\u003c\/strong\u003e des Kaiserhofs. Marken wie \u003cstrong\u003eMoët \u0026amp; Chandon\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003ePommery\u003c\/strong\u003e oder \u003cstrong\u003eHeidsieck\u003c\/strong\u003e wurden bei Empfängen, Hofbällen und militärischen Paraden gereicht. Für Wilhelm II symbolisierte Champagner \u003cstrong\u003eModernität\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eWeltläufigkeit\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eimperiale Größe\u003c\/strong\u003e.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eBier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eTrotz aller Pracht blieb \u003cstrong\u003eBier\u003c\/strong\u003e ein fester Bestandteil der preußischen Hofkultur. Besonders beliebt waren \u003cstrong\u003eBerliner Weiße\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003ePilsener\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eBockbier\u003c\/strong\u003e. Bei militärischen Veranstaltungen, Jagden und Offiziersfesten dominierte Bier als Ausdruck \u003cstrong\u003epreußischer Bodenständigkeit\u003c\/strong\u003e und Kameradschaft.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eSpirituosen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSpirituosen spielten vor allem bei Offiziersfesten und Jagdgesellschaften eine Rolle. Typisch waren \u003cstrong\u003eKorn\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eCognac\u003c\/strong\u003e und feine \u003cstrong\u003eLiköre\u003c\/strong\u003e aus Berliner und Potsdamer Hofmanufakturen. Vor allem Cognac galt als klassisches \u003cstrong\u003eOffiziersgetränk\u003c\/strong\u003e.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eTafelordnung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Trinkkultur war eng mit der \u003cstrong\u003eTafelordnung\u003c\/strong\u003e verbunden. Unter Wilhelm II setzte sich zunehmend das \u003cstrong\u003eService à la russe\u003c\/strong\u003e durch, bei dem Getränke \u003cstrong\u003egangweise\u003c\/strong\u003e gereicht wurden. Die Gläser stammten häufig aus Manufakturen wie \u003cstrong\u003eJosephinenhütte\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eVal St. Lambert\u003c\/strong\u003e oder \u003cstrong\u003eBaccarat\u003c\/strong\u003e und unterstrichen die repräsentative Wirkung der Tafel.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eSoziale Bedeutung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eTrinken war am Kaiserhof nie nur Genuss, sondern Ausdruck von \u003cstrong\u003eRang\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eStatus\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003emilitärischer Kameradschaft\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003enationaler Identität\u003c\/strong\u003e. Wilhelm II nutzte die Trinkkultur bewusst, um die \u003cstrong\u003eEinheit des Kaiserhauses\u003c\/strong\u003e und die \u003cstrong\u003eStärke des Reiches\u003c\/strong\u003e zu demonstrieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"KAISER WILHELM","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54586834125137,"sku":null,"price":880.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0940\/4461\/9089\/files\/01-Portweinglas-IRW-Kaiser-Wilhelm-1890.jpg?v=1786890295","url":"https:\/\/www.kaiser-wilhelm.shop\/products\/sechs-karaffen-kaiser-wilhelm-ii-ca-1900-kopie","provider":"KAISER WILHELM","version":"1.0","type":"link"}