{"product_id":"sechs-grosse-wasserglaser-kaiser-wilhelm-ii-ca-1890-kopie","title":"Vier Rheinweinrömer, Kaiser Wilhelm II., ca. 1888","description":"\u003ch2\u003eBeschreibung \u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDieser \u003cstrong\u003eKonvolut von vier Rheinweinrömern Ehrenfeld\u003c\/strong\u003e, datiert um \u003cstrong\u003e1888\u003c\/strong\u003e, vereint \u003cstrong\u003ehistorische Eleganz\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003ekönigliche Provenienz\u003c\/strong\u003e und die feine Handwerkskunst der \u003cstrong\u003e\u003cspan role=\"button\" tabindex=\"0\"\u003eKaiserzeit\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e. Die Gläser bestehen aus \u003cstrong\u003ehellem, klar gearbeitetem Glas, sie sind langstielig (in kunstvoll gedrehter Form). Eingraviertes \u003c\/strong\u003e\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eMonogramm „WR“ – Wilhelm Rex\u003c\/strong\u003e unter der \u003cstrong\u003epreußischen Krone\u003c\/strong\u003e. Diese Gravur verweist direkt auf \u003cstrong\u003eKaiser Wilhelm II.\u003c\/strong\u003e und macht die Gläser zu seltenen Beispielen höfischer Tischkultur.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDas Modell \u003cstrong\u003e„Ehrenfeld“\u003c\/strong\u003e gehört zu den besonders gesuchten Varianten und überzeugt durch seine klare Linienführung und die hochwertige handwerkliche Ausführung. Solche Römer wurden traditionell für \u003cstrong\u003eRheinwein\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eMoselwein\u003c\/strong\u003e und andere Weißweine genutzt und sind heute begehrte Sammlerstücke für Liebhaber historischer \u003cstrong\u003eWeingläser\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eKaiserzeit‑Glas\u003c\/strong\u003e und repräsentativer Tafelkultur.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eAlle vier Gläser befinden sich in \u003cstrong\u003eausgezeichnetem Erhaltungszustand\u003c\/strong\u003e, ohne Chips oder Beschädigungen – ein seltener Fund für Sammler von \u003cstrong\u003e\u003cspan role=\"button\" tabindex=\"0\"\u003ekaiserlichem Glas\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003e\u003cspan role=\"button\" tabindex=\"0\"\u003eHofgeschirr der Kaiserzeit\u003c\/span\u003e\u003c\/strong\u003e und repräsentativen Objekten der \u003cstrong\u003edeutschen Geschichte\u003c\/strong\u003e.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eHöhe:\u003c\/strong\u003e ca. 19,5  cm\u003c\/span\u003e\u003cspan\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eBesonders bemerkenswert: \u003cstrong\u003eEinige dieser Stücke wurden auf der großen Preußen‑Auktion 2002 versteigert\u003c\/strong\u003e, was ihre \u003cstrong\u003eSeltenheit\u003c\/strong\u003e und historische Bedeutung zusätzlich unterstreicht.\u003c\/span\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003cp\u003e \u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eTrinkkultur allgemein\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie \u003cstrong\u003eTrinkkultur am preußischen Kaiserhaus unter Wilhelm II\u003c\/strong\u003e war eine repräsentative Mischung aus \u003cstrong\u003ehofkultureller Etikette\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003emilitärischer Disziplin\u003c\/strong\u003e und bewusst inszenierter \u003cstrong\u003eimperialer Selbstdarstellung\u003c\/strong\u003e. Sie verband traditionelle preußische Strenge mit internationalen Einflüssen und spiegelte die politische und gesellschaftliche Rolle des Monarchen wider. Besonders bei Staatsbanketten, Empfängen und militärischen Festen wurde die Auswahl und Präsentation der Getränke zu einem sichtbaren Ausdruck kaiserlicher Macht und höfischer Kultur.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eWeinkultur\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eIm Mittelpunkt der höfischen Trinkkultur standen \u003cstrong\u003edeutsche Weißweine\u003c\/strong\u003e, vor allem \u003cstrong\u003eRiesling\u003c\/strong\u003e aus dem Rheingau und der Mosel. Diese galten als Ausdruck \u003cstrong\u003enationaler Identität\u003c\/strong\u003e und wurden bevorzugt bei offiziellen Anlässen gereicht. Ergänzt wurden sie durch \u003cstrong\u003efranzösische Rotweine\u003c\/strong\u003e wie \u003cstrong\u003eBordeaux\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eBurgunder\u003c\/strong\u003e, die als internationale Prestigeweine dienten. Die Reihenfolge der Weine folgte einer strengen Etikette: leichte Weißweine zu Vorspeisen, kräftigere Rotweine zu Fleischgerichten und edelsüße Weine zu Desserts.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eChampagner\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003e\u003cstrong\u003eChampagner\u003c\/strong\u003e war das unangefochtene \u003cstrong\u003ePrestigegetränk\u003c\/strong\u003e des Kaiserhofs. Marken wie \u003cstrong\u003eMoët \u0026amp; Chandon\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003ePommery\u003c\/strong\u003e oder \u003cstrong\u003eHeidsieck\u003c\/strong\u003e wurden bei Empfängen, Hofbällen und militärischen Paraden gereicht. Für Wilhelm II symbolisierte Champagner \u003cstrong\u003eModernität\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eWeltläufigkeit\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eimperiale Größe\u003c\/strong\u003e.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eBier\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eTrotz aller Pracht blieb \u003cstrong\u003eBier\u003c\/strong\u003e ein fester Bestandteil der preußischen Hofkultur. Besonders beliebt waren \u003cstrong\u003eBerliner Weiße\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003ePilsener\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003eBockbier\u003c\/strong\u003e. Bei militärischen Veranstaltungen, Jagden und Offiziersfesten dominierte Bier als Ausdruck \u003cstrong\u003epreußischer Bodenständigkeit\u003c\/strong\u003e und Kameradschaft.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eSpirituosen\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eSpirituosen spielten vor allem bei Offiziersfesten und Jagdgesellschaften eine Rolle. Typisch waren \u003cstrong\u003eKorn\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eCognac\u003c\/strong\u003e und feine \u003cstrong\u003eLiköre\u003c\/strong\u003e aus Berliner und Potsdamer Hofmanufakturen. Vor allem Cognac galt als klassisches \u003cstrong\u003eOffiziersgetränk\u003c\/strong\u003e.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eTafelordnung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eDie Trinkkultur war eng mit der \u003cstrong\u003eTafelordnung\u003c\/strong\u003e verbunden. Unter Wilhelm II setzte sich zunehmend das \u003cstrong\u003eService à la russe\u003c\/strong\u003e durch, bei dem Getränke \u003cstrong\u003egangweise\u003c\/strong\u003e gereicht wurden. Die Gläser stammten häufig aus Manufakturen wie \u003cstrong\u003eJosephinenhütte\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eVal St. Lambert\u003c\/strong\u003e oder \u003cstrong\u003eBaccarat\u003c\/strong\u003e und unterstrichen die repräsentative Wirkung der Tafel.\u003cbr\u003e\u003cbr\u003e\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e\n\u003ch2\u003eSoziale Bedeutung\u003c\/h2\u003e\n\u003cp\u003e\u003cspan\u003eTrinken war am Kaiserhof nie nur Genuss, sondern Ausdruck von \u003cstrong\u003eRang\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003eStatus\u003c\/strong\u003e, \u003cstrong\u003emilitärischer Kameradschaft\u003c\/strong\u003e und \u003cstrong\u003enationaler Identität\u003c\/strong\u003e. Wilhelm II nutzte die Trinkkultur bewusst, um die \u003cstrong\u003eEinheit des Kaiserhauses\u003c\/strong\u003e und die \u003cstrong\u003eStärke des Reiches\u003c\/strong\u003e zu demonstrieren.\u003c\/span\u003e\u003c\/p\u003e","brand":"KAISER WILHELM","offers":[{"title":"Default Title","offer_id":54588401582417,"sku":null,"price":1400.0,"currency_code":"EUR","in_stock":true}],"thumbnail_url":"\/\/cdn.shopify.com\/s\/files\/1\/0940\/4461\/9089\/files\/02-Rheinweinroemer-Ehrenfeld-Kaiser-Wilhelm-1888.jpg?v=1786901597","url":"https:\/\/www.kaiser-wilhelm.shop\/products\/sechs-grosse-wasserglaser-kaiser-wilhelm-ii-ca-1890-kopie","provider":"KAISER WILHELM","version":"1.0","type":"link"}